Beijing BRI-Forum: Deutschland muß aktiver Partner der Neuen Seidenstraße werden!
Während unter Teilnehmern der zweitägigen Gipfelkonferenz zur Neuen Seidenstraße in Beijing die politische Zurückhaltung der Bundesregierung mit Verwunderung aufgenommen wurde, fand das engagierte Eintreten von Helga Zepp-LaRouche, der deutschen Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts, für das Seidenstraßenprojekt breite Zustimmung. Am ersten Konferenztag nahm sie an der Podiumsdiskussion zum Thema „Gürtel und Straße zur Förderung einer starken, ausgeglichenen, inklusiven und tragfähigen Wirtschaft“ teil, und am zweiten Tag sprach sie beim 5. Global Think Tank Summit, der unter dem Thema stand: „Einsichten sammeln zur Förderung globalen Wachstums.“
In ihrer Rede mit dem Titel „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“, betonte Helga Zepp-LaRouche, man dürfe das Großprojekt der Seidenstraße „nicht aus der Sicht eines Buchhalters betrachten, der seinen statistischen Standpunkt von Kosten/Nutzen in die Zukunft projiziert“, sondern vielmehr als Vision für die „Gemeinschaft einer gemeinsamen Zukunft“ sehen. Diese Zukunft eröffne für die Menschheit insgesamt die Möglichkeit, bisher unheilbare Krankheiten auf der Erde erfolgreich zu bekämpfen, das globale Energieproblem über die Entwicklung der Kernfusion zu lösen, in den Weltraum auszugreifen und Dörfer auf dem Mond zu bauen. Neben dem zweifellos wichtigen infrastrukturellen und materiellen Aspekt muß die Neue Seidenstraße so wie ihre antike Vorläuferin, so Frau Zepp-LaRouche, auch „zum Austausch der schönsten Ideale der Kulturen aller teilnehmenden Nationen führen. Die wahre Bedeutung einer Win-Win-Kooperation ist … voller Freude andere Kulturen zu entdecken, die Schönheit der klassischen Musik, Poesie und Malerei kennenzulernen und dadurch unsere Liebe zur ganzen Menschheit zu stärken.“

Am 15. Mai wurde Helga Zepp-LaRouche in der Fernsehsendung „Dialog mit Yang Rui“ des China Global Television Network unter dem Titel „Der Beginn einer neuen Ära“ live zur besten Sendezeit interviewt und faßte die Konferenz mit den Worten zusammen: „Gestern war ein phantastischer, ein historischer Moment. Wir befinden uns in einem Phasenwechsel für die Menschheit.“ Mit ihr im Studio war Su Ge, Präsident des China Institutes für Internationale Studien, das mit dem chinesischen Außenministerium verbunden ist.
Helga Zepp-LaRouche beim Seidenstraßengipfel in Beijng: Interview mit PTV
Helga Zepp-LaRouche in CGTN 'Dialogue'
(auf Englisch)
BRF Agenda (pdf)The Fifth Global Think Tank Summit (pdf)
Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts, spricht beim Seidenstraßen-Forum in Bejing
Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende des Schiller-Instituts, war am 14.-15. Mai geladene Rednerin bei den „Themensitzungen für den Austausch zwischen Denkfabriken” im Rahmen des Gürtel- und Straßen-Forums. Am ersten Tag nahm sie teil an der Podiumsdiskussion zum Thema „Gürtel und Straße zur Förderung einer starken, ausgeglichenen, inklusiven und tragfähigen Weltwirtschaft”, am zweiten Tag sprach sie beim 5. Global Think Tank Summit „Einsichten sammeln zur Förderung globalen Wachstums”.
In ihrer Rede sagte sie:
„In den dreieinhalb Jahren, seit Präsident Xi Jinping sie 2013 ankündigte, gibt es eine atemberaubende Dynamik der Neuen Seidenstraße. Die Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI) hat offensichtlich das Potential, sich rasch zu einer Weltlandbrücke auszuweiten, die alle Kontinente durch Infrastruktur wie Tunnels und Brücken verbindet, verstärkt durch die Maritime Seidenstraße. Sie stellt daher eine neue Form der Globalisierung dar, die jedoch nicht von den Kriterien der Profitmaximierung für den Finanzsektor bestimmt ist, sondern von der harmonischen Entwicklung aller beteiligten Länder auf der Grundlage der Win-Win-Kooperation.
Deshalb ist es wichtig, die BRI nicht aus der Sicht eines Buchhalters zu betrachten, der seinen statistischen Standpunkt von Kosten/Nutzen in die Zukunft projiziert, sondern daß wir sie uns als eine ,Vision für die Gemeinschaft einer gemeinsamen Zukunft’ vorstellen. Wo soll die Menschheit als ganze in zehn, hundert oder sogar tausend Jahren stehen? Ist es nicht das natürliche Schicksal der Menschheit – als die bisher einzige bekannte schöpferische Spezies im Universum -, daß wir Dörfer auf dem Mond bauen werden, daß wir ein tieferes Verständnis der Billionen Galaxien in unserem Universum entwickeln werden, die Probleme noch unheilbarer Krankheiten lösen werden oder das Problem der Energie- und Rohstoffsicherheit durch die Entwicklung der Kernfusion lösen werden? Indem wir uns auf die gemeinsamen Ziele der Menschheit konzentrieren, werden wir in der Lage sein, die Geopolitik zu überwinden und auf eine höhere Ebene der Vernunft zum Vorteil aller Menschen aufzusteigen.

