{"id":57800,"date":"2020-02-06T20:31:05","date_gmt":"2020-02-06T19:31:05","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/02\/06\/china-deserves-praise-and-cooperation-in-the-fight-against-the-coronavirus\/"},"modified":"2020-02-18T15:34:38","modified_gmt":"2020-02-18T14:34:38","slug":"china-deserves-praise-and-cooperation-in-the-fight-against-the-coronavirus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/blog\/2020\/02\/06\/china-deserves-praise-and-cooperation-in-the-fight-against-the-coronavirus\/","title":{"rendered":"China verdient Lob und Kooperation im Kampf gegen das Corona-Virus"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">von Helga Zepp-LaRouche<\/span><\/em><\/p>\n<p>Der Name des Wochenmagazins <em>Der Spiegel<\/em> meint sinnbildlich, da\u00df er das eigentliche Bild widerspiegelt. In der Tat ist das, was man diese Woche auf der Titelseite der Printversion des <em>Spiegel<\/em> sieht &#8211; einen Menschen mit Gasmaske, Brille, Kopfh\u00f6rer und Kapuze -, das Spiegelbild des h\u00e4\u00dflichen Gesichts des Rassismus seiner Herausgeber. Die \u00dcberschrift \u201eCorona-Virus: Made in China\u201c m\u00fc\u00dfte eigentlich lauten: \u201eDas h\u00e4\u00dfliche Gesicht des rassistischen Monsters <em>Spiegel<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Dieses St\u00fcck gelben Schundjournalismus war so schlimm, da\u00df die chinesische Botschaft in Deutschland auf ihrer Website eine formelle Beschwerde ver\u00f6ffentlichte. Die ber\u00fcchtigte d\u00e4nische Zeitung <em>Jyllands-Posten<\/em> hatte eine ebenso ekelhafte sogenannte Karikatur, die das Corona-Virus auf die chinesische Flagge brachte. Verschiedene sogenannte Mainstream-Medien der USA verwenden den abscheulichen rassistischen Begriff \u201eDie gelbe Gefahr\u201c. Was all diese Darstellungen zeigen, ist die h\u00e4\u00dfliche Realit\u00e4t eines offenkundig tief sitzenden Rassismus unter einem sehr d\u00fcnnen Lack \u201ewestlicher Werte\u201c.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t ist, da\u00df der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, China wiederholt f\u00fcr den hervorragenden Umgang mit der Epidemie gelobt und festgestellt hat, da\u00df China einen neuen Ma\u00dfstab im Umgang mit solchen Problemen gesetzt hat. Die Tatsache, da\u00df die chinesische Regierung innerhalb weniger Tage nach dem Ausbruch eine vollst\u00e4ndige Genomkartierung der neuen Varianten ver\u00f6ffentlicht hatte, erleichterte es Wissenschaftlern in anderen L\u00e4ndern, mit der Arbeit an m\u00f6glichen Impfstoffen zu beginnen, zeigte aber auch, da\u00df China in den letzten 15-20 Jahren bedeutende Durchbr\u00fcche in den biologischen Wissenschaften erzielt hat. Andere Gesundheitsbeamte erkl\u00e4rten, da\u00df die Reaktion der Regionalregierung von Wuhan und die Verbreitung von Informationen \u201eauf dem neuesten Stand der Technik\u201c seien und da\u00df seit dem 31. Dezember\/1. Januar eine \u00e4u\u00dferst beeindruckende Menge neuer Informationen in ihren t\u00e4glichen Aktualisierungen ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Ein Virus als \u201echinesisches\u201c Virus zu bezeichnen, ist genauso dumm wie zu sagen, jemand sei selbst schuld daran, wenn er sich eine Grippe einf\u00e4ngt oder allgemein krank wird. Es kann \u00fcberall auf der Welt passieren, und es kann jeden Menschen auf dem Planeten treffen. Die Lektion aus dieser j\u00fcngsten Reaktion auf den Ausbruch des Corona-Virus ist, da\u00df sie zeigt, wer in der internationalen Gemeinschaft in der Lage ist, auf Gefahren zu reagieren, die die gesamte Menschheit bedrohen, und wer ein H\u00f6hlenmensch ist und wer nicht.<\/p>\n<p>Wenn Europa und die USA glaubw\u00fcrdig von \u201eMenschenrechten\u201c und \u201ewestlichen Werten\u201c sprechen wollen, dann sollten sie sich mit China zusammentun und bei der Bek\u00e4mpfung des Corona-Virus zusammenarbeiten. Das Corona-Virus und die Tatsache, da\u00df jedes Jahr 100.000 Menschen an Influenza sterben, zeigt, wie dringend wir Durchbr\u00fcche im grundlegenden Verst\u00e4ndnis der Lebensprozesse brauchen, um s\u00e4mtliche lebensbedrohlichen Krankheiten zu \u00fcberwinden. Europa und die USA sollten auch mit der zukunftsorientiertesten Vision auf der internationalen Agenda zusammenarbeiten, n\u00e4mlich der Ausweitung der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative (BRI) auf S\u00fcdwestasien und Afrika, und bei der internationalen Zusammenarbeit in der Weltraum-Seidenstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Und sicherlich sollten wir \u00fcber die Aktualit\u00e4t des Urteils von Gottfried Leibniz nachdenken, der sagte:<\/p>\n<p>\u201eJedenfalls scheint mir die Lage unserer hiesigen Verh\u00e4ltnisse angesichts des ins Unerme\u00dfliche wachsenden moralischen Verfalls so zu sein, da\u00df es beinahe notwendig erscheint, da\u00df man Missionare der Chinesen zu uns schickt, die uns Anwendung und Praxis einer nat\u00fcrlichen Theologie lehren k\u00f6nnten&#8230; Ich glaube daher: W\u00e4re ein weiser Mann zum Schiedsrichter nicht \u00fcber die Sch\u00f6nheit von G\u00f6ttinnen, sondern \u00fcber die Vortrefflichkeit von V\u00f6lkern gew\u00e4hlt worden, w\u00fcrde er den goldenen Apfel den Chinesen geben, wenn wir sie nicht gerade in einer Hinsicht, die aber freilich au\u00dferhalb menschlicher M\u00f6glichkeiten liegt, \u00fcbertr\u00e4fen, n\u00e4mlich durch das g\u00f6ttliche Geschenk der christlichen Religion.\u201c<\/p>\n<p>Ich glaube, Leibniz war viel weiser als <em>Der Spiegel, Jyllands-Posten<\/em> und die <em>New York Times<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Helga Zepp-LaRouche Der Name des Wochenmagazins Der Spiegel meint sinnbildlich, da\u00df er das eigentliche Bild widerspiegelt. 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