{"id":44591,"date":"2017-12-19T18:08:55","date_gmt":"2017-12-19T17:08:55","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/media\/bulgarias-contribution-br-initiative-context-balkans-geopolitics\/"},"modified":"2017-12-28T13:57:19","modified_gmt":"2017-12-28T12:57:19","slug":"bulgarias-contribution-br-initiative-context-balkans-geopolitics","status":"publish","type":"portfolio_cpt","link":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/portfolio\/bulgarias-contribution-br-initiative-context-balkans-geopolitics\/","title":{"rendered":"Bulgariens Beitrag zur G\u00fcrtel &#038; Stra\u00dfen-Initiative"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" align=\"left\">Prof. Mariana Tian vom Institut f\u00fcr Historische Studien der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften sprach bei der Konferenz des Schiller-Instituts am 26. November \u00fcber \u201eBulgariens Beitrag zur G\u00fcrtel &amp; Stra\u00dfen-Initiative im Kontext der geopolitischen Lage auf dem Balkan\u201c.<\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"left\">Bulgariens Beitrag zur G\u00fcrtel &amp; Stra\u00dfen-Initiative<\/h2>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Von Assoc. Prof. Mariana Tian<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Verehrte Organisatoren dieser Konferenz, werte Kollegen,<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">in der europ\u00e4ischen, geopolitischen Sicht war der Balkan immer ein schwer zu verstehendes und zu regierendes Territorium. Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Europa und Asien. Die Infrastruktur zu Land ist meist mit den Handelsrouten zum Nahen und Fernen Osten verbunden.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Auch heute noch hat der Balkan Probleme, aber es weht wieder ein Wind des Wandels (und, wenn ich so sagen darf, in Richtung einer besseren Zukunft). Einige der Faktoren, die zu dieser Verbesserung und zur wachsenden Intensit\u00e4t der Beziehungen zwischen den CEE-L\u00e4ndern<sup>1<\/sup> beitragen, h\u00e4ngen mit den chinesischen Initiativen \u201e16+1\u201c und \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c zusammen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Ich m\u00f6chte hier einige wenige wichtige Punkte hervorheben:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Der Westbalkan ist so etwas wie das hei\u00dfe Thema f\u00fcr die Zukunft. Sogar f\u00fcr unsere Pr\u00e4sidentschaft im Rat der Europ\u00e4ischen Union im kommenden Jahr wird der Westbalkan f\u00fcr Bulgarien Priorit\u00e4t in Bezug auf die zuk\u00fcnftigen Erweiterungspl\u00e4ne f\u00fcr die EU haben.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Trotzdem sollten wir die Bedeutung des Ostbalkan nicht untersch\u00e4tzen, denn seine L\u00e4nder haben auch geopolitische St\u00e4rken: gro\u00dfe H\u00e4fen am Schwarzen Meer, politische und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t, sie sind bereits Mitglied der Union, etc.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Nur vereint (im Sinne der chinesischen Philosophie der Harmonie und der friedlichen Entwicklung) wird der Balkan voranschreiten und vorankommen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Wie Prof. David Gosset von der Academia Sinica Europea in Shanghai beim 5. Euro-Chinesischen Forum bemerkte, ist Bulgarien eine wesentliche Komponente des Schwarzmeer-Systems. Dieses System verbindet traditionell die beiden Grenzen Eurasiens. Es war ein Teil von Marco Polos Reise auf der Seidenstra\u00dfe. Auch der Nestorianerm\u00f6nch Rabban Sawma, Botschafter des chinesischen Kaisers, durchquerte es. Das Schwarzmeer-System wird eine wichtige Rolle beim Aufbau eines kooperativeren Eurasien spielen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Geopolitik der gr\u00f6\u00dferen Schwarzmeerregion legt nahe, da\u00df sie wichtig sein wird f\u00fcr die Entwicklung des Wirtschaftsg\u00fcrtels der Seidenstra\u00dfe, der durch diese Region f\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">\u00dcber diese Strecke f\u00fchrt der Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien. Ein Teil davon ist die Verbindung zwischen den georgischen und den bulgarischen bzw. rum\u00e4nischen Seeh\u00e4fen Poti (Georgien), Warna, Burgas (Bulgarien) und Constanta (Rum\u00e4nien).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Verbindungen von den bulgarischen Seeh\u00e4fen zu anderen Korridoren sind derzeit ein Thema strategischer Gespr\u00e4che. Unser Premierminister Boyko Borissov und der Minister f\u00fcr Verkehr, Informationstechnik und Kommunikation, Ivaylo Moskovski, haben ein Memorandum \u00fcber einen Eisenbahnkorridor mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras und seinem Minister f\u00fcr Infrastruktur, Verkehr und Vernetzung, Christos Spirtzis, unterzeichnet.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Dieses Ereignis zeigt die politische Bereitschaft Bulgariens und Griechenlands, einen Verkehrskorridor entlang der Achse \u00c4gaisches Meer &#8211; Schwarzes Meer &#8211; Donau zu schaffen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Dieses \u201eSea2Sea\u201c genannte Projekt (s. <i>https:\/\/ec.europa.eu\/inea\/sites\/inea\/files\/fichenew_2011-eu-95011-s_final.pdf<\/i>) wird das Konzept des Verkehrskorridors entwickeln, indem es durch Eisenbahnstrecken Verbindungen zwischen den griechischen H\u00e4fen von Thessaloniki, Kavala und Alexandroupoli (am \u00c4g\u00e4ischen Meer) nach Burgos, Warna und Ruse schafft. Das Ziel ist der Aufbau eines umfassenden multimodalen Korridors, der dem Kern des Transeurop\u00e4ischen Verkehrsnetzes (oder TEN-T, wie es auch genannt wird) entspricht, damit es mit Geldern aus dem Juncker-Plan und von der Europ\u00e4ischen Investmentbank gef\u00f6rdert werden kann (s. <i>https:\/\/ec.europa.eu\/transport\/themes\/infrastructure\/ten-t-policy\/priority-projects\/european-coordinators_en<\/i>).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Zu den wichtigsten Vorteilen dieses Korridors geh\u00f6ren folgende:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Alexandroupoli wird zu einem strategischen Hafen, der eine schnelle Verbindung nach Burgas und Warna bietet, und Experten zufolge werden die Kosten des Eisenbahntransports stark reduziert.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Die Wasserstra\u00dfe durch den Bosporus und die Dardanellen in der T\u00fcrkei werden umgangen, die Reisezeit von zwei Tagen auf sechs Stunden reduziert. Aber es geht nat\u00fcrlich nicht nur um die Zeiteinsparung. Die Entwicklung der Lage in der T\u00fcrkei ist nicht so vorhersehbar wie in der Vergangenheit, soda\u00df auch strategische Gr\u00fcnde f\u00fcr den Bau dieses Korridors sprechen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Die Verbindung nach Ruse und Warna wird den Nutzen noch steigern, weil sie nicht nur Zugang zum Meer herstellt, sondern auch zu einer der wichtigsten Verkehrsadern Europas, der Donau.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Kosten des Projektes werden f\u00fcr den bulgarischen Abschnitt auf rund 1 Mrd. \u20ac und f\u00fcr den griechischen Abschnitt auf rund 4 Mrd. \u20ac gesch\u00e4tzt. Die Verbindung soll innerhalb von etwa zehn Jahren realisiert werden.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Donau-Strategie wird auch eine Rolle bei der Verteidigung des vorgeschlagenen Projektes spielen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Ein weiterer wichtiger Korridor, der von der Schwarzmeerk\u00fcste ausgeht, ist der Paneurop\u00e4ische Korridor VIII (<i>Abbildung 1<\/i>). Auch in dieser Hinsicht k\u00f6nnen die j\u00fcngsten Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Bulgarien und Griechenland als positiv betrachtet werden. Es gibt den politischen Willen, die Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern zu st\u00e4rken, was in der Unterzeichnung eines Abkommens \u00fcber Freundschaft, gute Nachbarschaft und Kooperation zum Ausdruck kommt. Dieser Schritt war notwendig, und er wird die Zusammenarbeit in der Infrastruktur und anderen Sektoren f\u00f6rdern. Noch wichtiger ist, da\u00df er ein weiterer Schritt ist, um die Arbeit an Korridor VIII endlich zu beginnen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Er wird das Schwarze Meer durch Bulgarien, Makedonien und Albanien mit dem Adriatischen Meer verbinden, was aus verschiedenen Gr\u00fcnden viel zu lange aufgeschoben wurde, aber die Entwicklung der L\u00e4nder an dieser Ost-West-Achse sehr f\u00f6rdern wird. Bei ihrem Treffen im Juli mit dem makedonischen Ministerpr\u00e4sidenten Zoran Zaev sagte unsere Au\u00dfenministerin Ekaterina Zaharieva, der Bau des Korridors habe f\u00fcr beide L\u00e4nder h\u00f6chste Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Schlie\u00dflich ist noch zu erw\u00e4hnen, da\u00df Bulgarien letzten Monat bei dem dritten China-CEEC-Forum f\u00fcr kulturelle Kooperation in Hangzhou (wie auch andere L\u00e4nder der 16+1-Initiative) sehr richtig die Einrichtung eines Koordinierungszentrums f\u00fcr die kulturelle Kooperation zwischen China und den CEE-Staaten in Makedonien unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Ich werde gleich noch auf diesen Korridor zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><i>Bulgarien-Makedonien<\/i>: Bulgarien und Makedonien werden die Bahnverbindung zwischen Sofia und Skopje \u00fcber Kyustendil und Gyueshevo bauen und bis 2027 fertigstellen. Die Regierung hat dazu eine Absichtserkl\u00e4rung zwischen dem Ministerium f\u00fcr Verkehr, Informationstechnik und Kommunikation der Republik Bulgarien und dem Ministerium f\u00fcr Verkehr und Kommunikation der Republik Makedonien \u00fcber die Entwicklung der Eisenbahnverbindung zwischen Sofia und Skopje unterzeichnet. Der bulgarische Staat hat sich verpflichtet, die Bahnverbindung von Sofia \u00fcber Pernik und Radomir bis zur makedonischen Grenze bis 2027 zu bauen. Makedonien, das f\u00fcr den Bau der Strecke von Skopje \u00fcber Kriva Palanka und Davebar zur bulgarischen Grenze zust\u00e4ndig ist, will dies bis Ende 2025 tun.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><i>Bulgarien-Albanien<\/i>: Auch Albanien, die dritte Partei in dieser Initiative, erlebt einen Aufschwung in den bilateralen Beziehungen zu Bulgarien. Die Regierung in Tirana stimmte den \u00c4nderungen im Gesetz zum Minderheitenschutz zu, die durch den Konsens im parlamentarischen Justizausschuss des Landes beschlossen wurden, wonach es eine bulgarische Minderheit im Land gibt, die nun offiziell durch Albanien anerkannt ist.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><i>Bulgarien-Serbien<\/i>: Nach dem Bau der neuen Abschnitte der Autobahn nach Nis in Serbien wird die Verbindung zwischen den beiden L\u00e4ndern besser. Einen guten Anschub in dieser Hinsicht wird die Zustimmung des bulgarischen Parlaments zur Einf\u00fchrung eines Mautsystems geben, das 2018 in Betrieb genommen werden soll. Dies wird der Regierung die H\u00e4nde freimachen, wenn sie gro\u00dfen Investoren und chinesischen Unternehmen, die bereits Interesse in diesem Sektor in Bulgarien angemeldet haben, Projekte vorschl\u00e4gt.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Zur\u00fcck zum Korridor VIII. Ich werde hier meine Expertenmeinung zu diesem Thema vortragen, da es einige Kontroversen darum gibt. Es gibt Vermutungen, da\u00df die Unterzeichung der Absichtserkl\u00e4rung mit Griechenland in Kavala die Realisierung dieses Projekts blockieren wird. Ich wage es aber, zu sagen, da\u00df Sea2Sea und die Via Egnatia (nach der alten r\u00f6mischen Stra\u00dfe von Italien zum Schwarzen Meer und nach Konstantinopel, heute die Fernstra\u00dfe A2, <i>Red.<\/i>) sich nicht gegenseitig ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Hier einige Fakten:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; In Nordgriechenland mu\u00df die direkte Eisenbahnverbindung Thessaloniki-Igoumenitsa noch gebaut werden, ebenso die Strecke Thessaloniki-Kavala-Xanti.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Gleiches gilt f\u00fcr die Verbindung von Florina (Lerin) \u00fcber Pogradec (am Ochridsee) zum Adriahafen Durres, beide in Albanien.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Mit kleinen Ausnahmen (Thessaloniki-Plati) ist die Strecke in Nordgriechenland von Svilengrad an der bulgarischen Grenze zum Ionischen Meer nicht elektrifiziert.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; An vielen Orten gibt es \u00fcberhaupt keine Bahnstrecken, und wo es sie gibt, sind sie einspurig. Die Modernisierung der Strecke Ormenio-Alexandroupoli wurde noch nicht fertiggestellt. Die Strecke Thessaloniki-Florina ist nur zum Teil instandgesetzt.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Situation des Eisenbahnverkehrs auf dem Korridor VIII ist folgende:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Bulgarien arbeitet an der Modernisierung der Strecke Burgas-Sofia, inzwischen sind mehr als zwei Drittel der Strecke zweigleisig und elektrifiziert. Sp\u00e4ter soll auch Gyueshevo ausgebaut und die Strecke von Radomir bis zur Grenze elektrifiziert werden.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; In Makedonien sollen neue Streckenabschnitte von Kumanovo nach Guyeshevo und von Kichevo bis zur albanischen Grenze gebaut werden. Diese Abschnitte sind viel k\u00fcrzer als die des Egnatia-Korridors. Der Abschnitt Kumanovo-Gyueshevo wird mit Geldern der Europ\u00e4ischen Kommission und der Europ\u00e4ischen Investitionsbank finanziert. Die verbleibende Strecke von Kumanovo bis Kichevo mu\u00df modernisiert werden.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; In Albanien mu\u00df die gesamte bestehende Strecke von Drach zum Orchridsee und zur Grenze modernisiert werden.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Die Situation des Stra\u00dfenverbindungen auf dem Korridor VIII ist wie folgt:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Auf den ersten Blick scheint es, da\u00df Griechenland einen gro\u00dfen Vorteil gegen\u00fcber Bulgarien, Makedonien und Albanien h\u00e4tte, weil die A2 f\u00fcr die s\u00fcdlichen Nachbarn bereits fertiggestellt ist und im kommenden Jahr auch die Wiederherstellung der Strecke von Ormenio \u00fcber Ardanio zur A2 abgeschlossen sein wird.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; Aber wenn wir ber\u00fccksichtigen, da\u00df die Autobahnverbindung von Burgas (\u00fcber Sofia) nach Dupnitsa in Bulgarien fertiggestellt ist, bleibt nur der Abschnitt Dupnitsa-Gyueshevo. Nach Westen gibt es eine bestehende Strecke von Kumanovo nach Gostivar, und die Verbindung von Kichevo nach Struga (Ochrid) wird gebaut. Es bleiben noch die Strecken Kumanovo-Gyueshevo, Gostivar-Kichevo und der Abzweig nach Kiafasan und zur albanischen Grenze.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">&#8211; In Albanien ist die Fernstra\u00dfe von Durres (Drac) nach Tirana fertig, die Verl\u00e4ngerung bis Elbasan sollte bald fertiggestellt sein. Es bleibt der Abschnitt von Elbasan nach Kefalasan.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Igumenitsa ist weiter von Bari und Brindisi in Italien entfernt als Durres, und wenn das Ziel in S\u00fcditalien liegt, ist die Fahrt von Burgas entlang des Korridors VIII k\u00fcrzer als \u00fcber die Via Egnatia.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Wenn das Ziel Gibraltar oder der Atlantik ist, f\u00e4hrt man von Burgas \u00fcber Kulata \u00fcber die Struma-Fernstra\u00dfe nach Igumenitsa, und auch hier ist die Strecke, selbst \u00fcber die noch nicht fertiggestellte Fernstra\u00dfe A3, auf dem Korridor VIII in Bulgarien schneller als \u00fcber die A2 in Griechenland.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Wenn das Ziel der Suezkanal und der Indische Ozean ist, kann man immer noch die Thrakien-Fernstra\u00dfe in Bulgarien nach Thessaloniki und Athen benutzen, anstatt die Egnatia in Griechenland.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Und wenn das Ziel Kavala oder Alexandroupoli am \u00c4gaischen Meer ist, dann f\u00e4hrt man nat\u00fcrlich \u00fcber Svilengrad. Das gleiche Argument gilt f\u00fcr Warna und Ruse.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Was immer Griechenland tut, es wird nicht verhindern k\u00f6nnen, da\u00df der Korridor VIII schrittweise gebaut wird.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Damit schlie\u00dfe ich meinen \u00dcberblick \u00fcber den Balkan hinsichtlich der 16+1 und G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiativen. Vielen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit!<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\">Anmerkungen:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"left\"><span lang=\"en-GB\">1. CEE bzw. CEEC = Central and Eastern Europe bzw. Central and East European Countries (Mittel<\/span>&#8211; und Osteurop\u00e4ische L\u00e4nder).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Prof. Mariana Tian<\/b>, Institute for Historical Studies, Bulgarian Academy of Science<\/p>\n","protected":false},"featured_media":44123,"menu_order":14,"template":"","meta":{"footnotes":""},"portfolio_category":[454,457],"class_list":["post-44591","portfolio_cpt","type-portfolio_cpt","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","portfolio_category-bad-soden-november-2017-de","portfolio_category-panel-3-de-4"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_cpt\/44591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_cpt"}],"about":[{"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portfolio_cpt"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_cpt\/44591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44594,"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_cpt\/44591\/revisions\/44594"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"portfolio_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_category?post=44591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}