{"id":3368,"date":"2013-05-15T15:59:47","date_gmt":"2013-05-15T13:59:47","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?post_type=portfolio_cpt&#038;p=3368"},"modified":"2013-05-23T21:00:00","modified_gmt":"2013-05-23T19:00:00","slug":"daisuke-kotegawa-zwei-verlorene-jahrzehnte-fur-europa-und-die-usa","status":"publish","type":"portfolio_cpt","link":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/portfolio\/daisuke-kotegawa-zwei-verlorene-jahrzehnte-fur-europa-und-die-usa\/","title":{"rendered":"Daisuke Kotegawa: Zwei verlorene Jahrzehnte f\u00fcr Europa und die USA?"},"content":{"rendered":"<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/2.schillermeet.de\/wp-content\/themes\/schiller\/images\/icons\/301.png\" class=\"shortcode-icon \" alt=\"\"> Im Wortlaut<\/h3>\n<p>Auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 13.-14.4. gab Daisuke Kotegawa, der viele Jahre lang im japanischen Finanzministerium t\u00e4tig war, bevor er Vertreter Japans beim IWF wurde, einen Einblick in die Bankenrettungspolitik in den USA und Europa.<\/p>\n<p>Als Direktor im Finanzministerium war ich 1997 und 1998 verantwortlich f\u00fcr die Abwicklung gro\u00dfer Finanzinstitute in Japan, darunter Yamaichi Securities, LTCB und NCB. Damals gelang es uns, das Ausma\u00df der Firmenschlie\u00dfungen zu begrenzen und zu verhindern, da\u00df Japan zum Epizentrum der Weltwirtschaftskrise wurde. Als die Finanzinstitute im Laufe eines Wochenendes geschlossen wurden, wickelten wir damals alle grenz\u00fcberschreitenden Gesch\u00e4fte, u.a. sehr gro\u00dfe Derivatgesch\u00e4fte, ab. Eine solche Abwicklung wurde von den Beh\u00f6rden der Vereinigten Staaten und des Vereinigten K\u00f6nigreichs bei der Liquidierung von Lehman Brothers nicht durchgef\u00fchrt, und das l\u00f6ste die weltweite Wirtschaftskrise aus.<\/p>\n<p>Trotz unseres Erfolges gab es heftige Kritik, u.a. von nationalen und internationalen Meinungsf\u00fchrern, die heute mit der Krise zu k\u00e4mpfen haben, wie etwa Larry Summers. Infolgedessen wurden Ermittlungen gegen f\u00fchrende Beamte durchgef\u00fchrt, und ich verlor mehrere Kollegen, die ins Gef\u00e4ngnis mu\u00dften oder Selbstmord ver\u00fcbten, \u00e4hnlich wie Vorst\u00e4nde gr\u00f6\u00dferer gescheiterter Geldinstitute.<\/p>\n<p>Es ist recht seltsam, zu sehen, da\u00df diejenigen Japaner, die so hart daf\u00fcr arbeiteten, die weltweite Wirtschaftskrise zu verhindern, so hart bestraft wurden, w\u00e4hrend von den Verantwortlichen [f\u00fcr die jetzige Krise] keiner bestraft wurde.<\/p>\n<p>Dabei ist es f\u00fcr mich als \u00dcberlebenden der Krise leicht vorauszusehen, was als n\u00e4chstes in der laufenden Krise geschehen wird &#8211; ein D\u00e9j\u00e0 Vu von vor zehn Jahren.<\/p>\n<h3>Der Lehman-Schock<\/h3>\n<p>Warum leiden die Menschen in Europa unter der Wirtschaftskrise? Die Antwort ist einfach. Die Blase, die seit Anfang der 2000er Jahre aufgebaut worden war, explodierte mit dem Lehman-Schock. Was ist nun eine wirtschaftliche Blase? Eine Wirtschaftsblase entsteht, wenn die Menschen tr\u00e4umen, die Prosperit\u00e4t werde f\u00fcr immer anhalten. Im Fall von Japan tr\u00e4umten die Menschen, die Immobilien- und Aktienpreise w\u00fcrden immer weiter steigen.<\/p>\n<p>Was geschah in der westlichen Welt? Die jetzige Krise wurde ausgel\u00f6st durch die Aufhebung des Glass-Steagall-Gesetzes 1999. Diese \u00c4nderung der Politik erlaubte es den Investmentbanken, die von den Gesch\u00e4ftsbanken angesammelten Einlagen als Geldquelle f\u00fcr ihre Gesch\u00e4fte anzuzapfen, die manchmal auch als Gl\u00fccksspiele bezeichnet werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Sie bereitete auch die B\u00fchne daf\u00fcr, da\u00df die Verluste aus den Gesch\u00e4ften der Investmentbanken durch die Injektion \u00f6ffentlicher Gelder gedeckt werden konnten, um das Finanzsystem zu retten. Der Umfang der Gesch\u00e4fte der Investmentbanken, einschlie\u00dflich der Derivatgesch\u00e4fte, wuchs in den Himmel. Falsche, virtuelle und imagin\u00e4re Profite aus diesen Gesch\u00e4ften brachten den Investmentbankern enorme Geh\u00e4lter und Boni. Die Investmentbanken an der Wall Street, wie Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley und JP Morgan, und in der Londoner City, wie Barclays, Royal Bank of Scotland und Lloyds, machten beispiellose Profite. Institutionen au\u00dferhalb der angels\u00e4chsischen L\u00e4nder, die z. T. amerikanisiert wurden, wie die Deutsche Bank und UBS, folgten dem Beispiel.<\/p>\n<p>Einen weiteren imagin\u00e4ren Geldsegen erlebte man in Europa, in der Zeit dessen, was man die \u201eBlase der EU-Mitgliedschaften\u201c nennen k\u00f6nnte. Neue EU-Mitglieder und manchmal auch Beitrittskandidaten erfreuten sich au\u00dfergew\u00f6hnlicher Kapitalzufl\u00fcsse, was dort zu einem steilen Anstieg von L\u00f6hnen und Immobilienpreisen f\u00fchrte. Manchmal wurden die Mitgliedschaftskriterien auf Vorschlag von Investmentbanken mit Hilfe von Derivaten manipuliert. Doch mit der Lehman-Brothers-Pleite sind diese Blasen 2008 geplatzt.<\/p>\n<h3>Was hat man daraus gelernt?<\/h3>\n<p>In den USA und Europa hat man scheinbar nichts aus der Krise Ende der 1990er Jahre gelernt in Bezug darauf, wie man h\u00e4tte versuchen sollen, das Vertrauen der Finanzm\u00e4rkte wiederherzustellen, und in Bezug auf den Unterschied zwischen einer regul\u00e4ren Abschw\u00e4chung der Wirtschaft und der Krise, die durch einen Finanzkrach ausgel\u00f6st wurde. Daf\u00fcr gibt es zahlreiche Beispiele, angefangen mit der Krise in Mexiko 1994, gefolgt von der Asienkrise und der Finanzkrise in Japan, zu der es in der Zeit kam, als ich im Finanzministerium arbeitete.<\/p>\n<p>Wie ich immer wieder betont habe, gibt es zwei wesentliche Schritte, die L\u00e4nder unternehmen m\u00fcssen, um mit einem durch einen Finanzkrach ausgel\u00f6sten Zusammenbruch der Wirtschaft umzugehen: Erstens m\u00fcssen sie das Vertrauen in ihr Finanzsystem wiederherstellen, und zweitens, m\u00fcssen sie ihre reale Wirtschaft durch ein Konjunkturprogramm wieder in Gang bringen.<\/p>\n<p>Um das Vertrauen in das Finanzsystem wiederherzustellen, m\u00fcssen die Staaten dreierlei Sicherheitsnetze schaffen: Sie m\u00fcssen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1) einen Mechanismus schaffen, um Finanzinstitute zu st\u00fctzen,<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2) ein System schaffen, durch das notleidende Kredite erfa\u00dft werden, und<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">3) ein System schaffen, durch das die Regierung die Kreditvergabe zwischen den Banken garantiert.<\/p>\n<p>Diese Sicherheitsnetze wurden in der transatlantischen Region im Oktober 2008, nach dem Lehman-Schock, geschaffen. Aber die Reihenfolge, in der man diese Ma\u00dfnahmen ergriffen hat, um mit diesen Systemen zu arbeiten, war vollkommen falsch.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich ihnen ein Ideal pr\u00e4sentieren, was man h\u00e4tte tun sollen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1) Eine gr\u00fcndliche Untersuchung der Bilanzen durch staatliche Beh\u00f6rden auf der Grundlage der tats\u00e4chlichen Marktpreise, um die Summe der notleidenden Kredite ehrlich zu berechnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2) Solche Berechnungen h\u00e4tten eine beispiellose Menge an notleidenden Krediten ergeben, weil es nach dem Lehman-Schock gar keine b\u00f6rsennotierten Kurse f\u00fcr verbriefte Papiere mehr gab.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">3) Die meisten gro\u00dfen Banken der westlichen Welt, insbesondere Investmentbanken, w\u00e4ren dadurch weitgehend zahlungsunf\u00e4hig geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">4) Die Gesamtmenge der staatlichen Gelder, die zur St\u00fctzung dieser Banken ben\u00f6tigt werden, mu\u00df ehrlich berechnet und offengelegt werden. Dieser Proze\u00df ist notwendig, um den Markt \u00fcber das Ausma\u00df der Probleme zu informieren und, wenn die St\u00fctzung durchgef\u00fchrt wurde, das Vertrauen wiederherzustellen, indem man zeigt, da\u00df die gesamte Menge der notleidenden Kredite durch die Injektion der \u00f6ffentlichen Gelder abgedeckt ist und da\u00df die \u00fcberlebenden Banken ges\u00e4ubert wurden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">5) Die meisten Investmentbanken m\u00fc\u00dften liquidiert werden, weil die Menge der \u00f6ffentlichen Gelder, die zu ihrer Rettung ben\u00f6tigt w\u00fcrde, gr\u00f6\u00dfer ist als die Menge, die aufgebracht werden kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">6) Die Manager und Aufsichtsr\u00e4te der gescheiterten Institute, die \u00f6ffentliche Gelder ben\u00f6tigen, m\u00fcssen vor Gericht gestellt werden, weil sie verantwortlich daf\u00fcr sind, da\u00df Steuergelder ben\u00f6tigt wurden, um das Finanzsystem zu retten.<\/p>\n<p>Aber im Fall der Vereinigten Staaten und der europ\u00e4ischen L\u00e4nder wurden solche vollkommen neutralen und zuverl\u00e4ssigen Finanzpr\u00fcfungen niemals durchgef\u00fchrt. Statt dessen f\u00fchrte man eine Scheinpr\u00fcfung &#8211; die sog. Stresstests &#8211; ein, um die Aufmerksamkeit davon abzulenken. Banken, die man schon l\u00e4ngst h\u00e4tte f\u00fcr insolvent erkl\u00e4ren sollen, haben ihre Bilanzen gesch\u00f6nt. Ohne eine solche Transparenz ist es aber nicht m\u00f6glich, alle Teilnehmer der M\u00e4rkte davon zu \u00fcberzeugen, da\u00df die Bilanzen all dieser Finanzinstitute wirklich bereinigt sind.<\/p>\n<h3>Eigene Ratschl\u00e4ge nicht befolgt<\/h3>\n<p>Dies ist eine Anekdote: Als wir in Japan unter der Finanzkrise litten, erhielten wir viele Ratschl\u00e4ge und Belehrungen von prominenten \u00d6konomen aus den USA. Auch von Larry Summers. Diese Ratschl\u00e4ge kann man wie folgt zusammenfassen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1) Die Banken sollten zu einer \u201eharten Landung\u201c gezwungen werden, d.h., sie sollten liquidiert werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2) Bei der Berechnung der notleidenden Kredite sollte man sich an die Marktpreise halten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">3) Leerverk\u00e4ufe sollten nicht gestoppt werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">4) Banken sollten nicht gest\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Wie Sie sich sicher erinnern werden, wurden diese Ratschl\u00e4ge nach dem Lehman-Schock von denen, die sie uns gegeben hatten, nicht befolgt.<\/p>\n<p>Wenn man den Gro\u00dfteil der Investmentbanken geschlossen h\u00e4tte, dann w\u00e4ren die europ\u00e4ischen Staatsanleihen nicht mit Leerverk\u00e4ufen und Kreditausfall-Swaps von Investmentbanken attackiert worden, die damit verzweifelt nach kurzfristigen Profiten jagten, um ihre Pleite abzuwenden. Solche Angriffe f\u00fchrten dazu, da\u00df sich die Haushaltslage versch\u00e4rfte, obwohl die Regierung eigentlich die Konjunktur ankurbeln m\u00fc\u00dfte, weil es f\u00fcr\u00a0 Haushalte und Unternehmen n\u00f6tig war, ihre Ausgaben wegen \u00dcberschuldung drastisch einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Wie schon gesagt, es wurde durch die Angriffe der Investmentbanken auf Regierungsanleihen sehr schwierig gemacht, ein Konjunkturpaket zu aktivieren. Die europ\u00e4ischen Beh\u00f6rden haben die Verantwortlichen der Banken, die diese Krise verursachten und am meisten davon profitierten, auch nicht angeklagt und verurteilt. Statt dessen riet man zur v\u00f6llig falschen Politik, n\u00e4mlich Austerit\u00e4t, und legte die B\u00fcrde dem Steuerzahler auf. Das ist eine l\u00e4cherliche Situation, und wenn eine so dumme Politik weitergeht, wird Europa, f\u00fcrchte ich, unter zwei verlorenen Jahrzehnten leiden.<\/p>\n<h3>Zypern: eine dumme und verr\u00fcckte Politik<\/h3>\n<p>Ich m\u00f6chte bei dieser Gelegenheit gerne noch etwas zu der dummen und verr\u00fcckten Politik sagen, die von den EU-Beh\u00f6rden gegen\u00fcber Zypern verfolgt wurde. Es ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, ein gewisses Ma\u00df an Einlagen f\u00fcr alle Anleger des Landes zu garantieren. Deshalb gibt es jetzt in den meisten L\u00e4ndern eine gewisse Grenze bis zu der alle Einlagen in jeder Finanzkrise gesch\u00fctzt sind. Aber was in Zypern geschah, war das genaue Gegenteil dieser Politik: Sie versuchten, ein System durchzusetzen, in dem auch die Sparer einen Teil ihrer Einlagen verloren h\u00e4tten. Das wird das Vertrauen in das Finanzsystem vollkommen zerst\u00f6ren und dadurch die Finanzkrise versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Ich kann nicht verstehen, warum die Leute in Br\u00fcssel eine so dumme Politik verfolgen, die zur Aufrechterhaltung des Vertrauens in das Finanzsystem &#8211; auf den ersten Blick f\u00fcr jedermann ersichtlich &#8211; eine vollkommen falsche Politik ist.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich ausf\u00fchren, warum. Wie Sie wissen, kann eine Bank so lange arbeiten, solange sie mindestens 10% ihrer Verm\u00f6genswerte als Eigenkapital h\u00e4lt. Das Wesentliche im Bankgesch\u00e4ft ist die Schaffung von Vertrauen. Nehmen Sie als Beispiel eine Bank, die insgesamt Verm\u00f6genswerte von 100 Mio. hat. Sie h\u00e4lt diese 100 Mio. nicht zur Verf\u00fcgung, um sie auszahlen zu k\u00f6nnen, denn solange das Vertrauen in das System aufrechterhalten bleibt, werden nicht alle Anleger gleichzeitig ihr Geld zur\u00fcckverlangen. Die Differenz zwischen den 100 Mio. und den notwendigen 10 Mio. k\u00f6nnen genutzt werden als Quelle f\u00fcr Kredite, zus\u00e4tzlich zum Eigenkapital der Bank.<\/p>\n<p>Die von der EU verfolgte Politik zerst\u00f6rt dieses Vertrauen v\u00f6llig. Sie verst\u00f6\u00dft gegen die Grundidee, wie eine Bank existieren und arbeiten kann. Ich hoffe, da\u00df diese von Br\u00fcssel angeratene Politik so bald wie m\u00f6glich r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wird, denn sie wird eine schreckliche Ansteckungswirkung auf die anderen betroffenen L\u00e4nder haben.<\/p>\n<p>Es ist jetzt lebenswichtig, das Glass-Steagall-Gesetz wieder einzuf\u00fchren und Investmentbanken zu schlie\u00dfen.Es handelt sich hier um einen Krieg gegen schmutzige Banker, die mit Zocken viel Geld gewonnen haben und die Steuerzahler ihre Verluste zahlen lassen, w\u00e4hrend sie sich selbst durch die Nutzung von Steueroasen den Steuern entzogen, und gegen Finanzbeh\u00f6rden, die ihre Verb\u00fcndete sind. Es ist ein Krieg f\u00fcr gewissenhafte Menschen, die flei\u00dfig arbeiten, etwas Geld auf Konten in Gesch\u00e4ftsbanken sparen und ehrlich ihre Steuern zahlen.<\/p>\n<p>Das ist meine Ansicht. Vielen Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wortlaut Auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 13.-14.4. gab Daisuke Kotegawa, der viele Jahre lang im japanischen Finanzministerium t\u00e4tig war, bevor er Vertreter Japans beim IWF wurde, einen Einblick in die Bankenrettungspolitik in den USA und Europa. 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