{"id":31110,"date":"2015-06-20T15:18:58","date_gmt":"2015-06-20T13:18:58","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/media\/dean-andromidas-choses-vues-du-combat-grec-2\/"},"modified":"2015-07-03T15:56:19","modified_gmt":"2015-07-03T13:56:19","slug":"dean-andromidas-choses-vues-du-combat-grec","status":"publish","type":"portfolio_cpt","link":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/portfolio\/dean-andromidas-choses-vues-du-combat-grec\/","title":{"rendered":"Dean Andromidas : Der Kampf aus der Sicht Griechenlands"},"content":{"rendered":"<h2>Dean Andromidas<\/h2>\n<p><em>Executive Intelligence Review, Wiesbaden.<\/em><\/p>\n<hr class=\"shortcode-hr\">\n<p>Ich war gerade eine Woche lang in Griechenland, wo ich als eine Art Ansprechpartner des Schiller-Instituts fungiere. Es war meine vierte Griechenlandreise in f\u00fcnf Jahren. Bisher kam es mir so vor, als w\u00fcrde man ein Konzentrationslager besuchen: Die Menschen litten schrecklich, sie waren verzweifelt. Sie lebten unter einer Quisling-Regierung und sp\u00fcrten, da\u00df die Situation hoffnungslos war.<\/p>\n<p>Jetzt war es wie Stalingrad: Das Elend geht weiter, aber die Griechen haben jetzt eine vom Volk gew\u00e4hlte Regierung &#8211; ein Signal an die Europ\u00e4er, da\u00df sie es satt haben. Sie haben die wohl radikalste Regierung gew\u00e4hlt, die in den letzten 100 Jahren in einer europ\u00e4ischen Hauptstadt im Amt war. Das Leiden geht weiter, aber der Kampf hat begonnen, und das ist sehr, sehr wichtig.<\/p>\n<p>Alle Menschen hier im Raum sollten verstehen, was ihre pers\u00f6nliche Verantwortung in dieser Zeit sein sollte.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen eine anschauliche Idee vermitteln, wie die Situation in Griechenland aussieht. Ich bin jedesmal aufs neue entsetzt; bei jedem Besuch in den letzten f\u00fcnf Jahren hat sich die Situation weiter unertr\u00e4glich verschlechtert. Die neue Regierung erbte eine Politik des V\u00f6lkermords, die Griechenland von den EU-Institutionen auferlegt wurde. Man sieht es \u00fcberall. Hier in den Zeitungen steht, da\u00df die Arbeitslosigkeit bei 27% liege; sie betr\u00e4gt aber nicht 27%, sondern 45%. Man berichtet Ihnen nicht \u00fcber die 300.000 kleinen Gesch\u00e4fte, die bankrott gegangen sind. Das taucht in den offiziellen Arbeitslosenzahlen nicht auf. Man mu\u00df nur nach Athen fahren und all die zugenagelten Gesch\u00e4fte sehen. Das waren alles kleine Gesch\u00e4fte, die Familien ern\u00e4hrten.<\/p>\n<p>Es geht also real um 45%. Wie leben die Menschen? Oft nur mit der Rente ihrer Gro\u00dfeltern &#8211; bis zu zehn Personen. Die Gro\u00dfeltern, ihre S\u00f6hne, die Familien ihrer S\u00f6hne &#8211; drei Generationen werden von einem einzigen Haushalt unterhalten. Sie leben von einer Rente von 400 Euro im Monat; die Renten wurden um 25-45% gek\u00fcrzt. Und nun fordert Br\u00fcssel, da\u00df die Regierung die Renten einen Monat lang nicht auszahlt, damit die Schulden bedient werden k\u00f6nnen. Das ist die Situation.<\/p>\n<p>Die Aussichtslosigkeit im Lande ist unertr\u00e4glich. Ich habe mit ganz normalen Leuten gesprochen &#8211; Taxifahrern, Gesch\u00e4ftsleuten. Die Unsicherheit durchzieht alle Schichten. Der Rentner ist nicht nur dar\u00fcber besorgt, ob er seine Rente bekommt, sondern auch dar\u00fcber, ob er seine Medikamente bezahlen kann, die ihn am Leben halten. Die Europ\u00e4ische Zentralbank schneidet Griechenland die Liquidit\u00e4t ab, aber sie \u00fcberflutet bankrotte Banken in Frankreich und Deutschland mit Geld &#8211; ohne Gegenleistung. Griechenland hingegen bekommt nichts.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen verstehen, was es bedeutet, wenn das Bankensystem nicht liquide ist. Gesunde Unternehmen oder Hotels bekommen kein Geld, das sie f\u00fcr ihre t\u00e4glichen Gesch\u00e4fte brauchen. Ihnen wird von der EU verordnet, die L\u00f6hne auf 300 Euro pro Monat zu k\u00fcrzen, um ausl\u00e4ndische Investitionen anzulocken. Aber ausl\u00e4ndische Investitionen bleiben aus. Wer wird es schon riskieren, jetzt in Griechenland zu investieren &#8211; bei all der Unsicherheit und angesichts der Tatsache, da\u00df die Wirtschaft kollabiert?<\/p>\n<p>Athens Gesch\u00e4ftsviertel &#8211; das Hauptgesch\u00e4ftsviertel des Landes &#8211; sieht aus wie eine Drogenszene. Wenn man die Stra\u00dfen entlang geht, sieht man, wie sich Abh\u00e4ngige Drogen spritzen.<\/p>\n<p>Wir mu\u00dften einmal vor dem Arch\u00e4ologischen Museum, einem der sch\u00f6nsten neoklassischen Geb\u00e4ude Europas, auf einen Bus warten. Ich war so gekleidet wie jetzt [in einem Anzug], doch als ich mich umsah, fiel mir auf, da\u00df ich der einzige war, der so gekleidet war. Die griechische Nationalkleidung scheinen blaue Hosen zu sein &#8211; nicht Designer-Jeans, sondern einfache blaue Jeans, die billig sind. Wer arbeitslos ist, kann sich keine gute Kleidung leisten. Doch das sieht man nicht blo\u00df auf den Stra\u00dfen, auch die Leute in den Ministerien laufen so herum! Erst dachte ich, okay, das ist ihr Stil als linke SYRIZA-Regierung, aber nein! Das ganze Land ist verarmt!<\/p>\n<p>Doch jetzt regt sich Widerstand. Die Regierung wird von der SYRIZA-Partei gestellt, die bis zum Januar 2015 nie mehr als 4% der Stimmen bekommen hatte. Jetzt stimmten das ganze Land, alle Bev\u00f6lkerungsschichten, Leute der konservativen Partei genauso wie die Linken f\u00fcr diese Regierung, und zwar, um ein Zeichen an Br\u00fcssel, Berlin, Paris und die anderen L\u00e4nder zu senden, da\u00df es die griechische Bev\u00f6lkerung satt hat.<\/p>\n<p>Wenn man sich SYRIZA genauer anschaut, dann ist das keine normale \u201elinke\u201c Partei, nicht der \u00fcbliche sozialistische Gemischtwarenladen. Griechenland hat eine einmalige Nachkriegsgeschichte. Einige versuchen SYRIZA als Eurokommunisten hinzustellen, da viele von ihnen bei den Kommunisten waren, dann aber die traditionelle Kommunistische Partei verlie\u00dfen, weil diese nichts f\u00fcr das Land tat. Dar\u00fcber hinaus waren einige ihrer Anf\u00fchrer, die in meinem Alter sind, als Studenten politische Gefangene. Unter der Milit\u00e4rdiktatur 1967-1974 waren viele, die jetzt Minister sind oder andere hohe \u00c4mter bekleiden, ins Gef\u00e4ngnis geworfen worden. Sie wurden gefoltert, weil sie als Studenten gegen das Regime k\u00e4mpften. Das ist etwas Einmaliges.<\/p>\n<h3>Widerstand<\/h3>\n<p>Griechenland hat eine 3.000 Jahre lange Geschichte des Widerstands. Es gab die Persischen Kriege, Kriege gegen das Osmanische Reich und gegen das Britische Empire. Und heute steht Griechenland im Krieg gegen das Britische Empire, der noch nicht vorbei ist.<\/p>\n<p>Viele Griechenland-Kenner und europ\u00e4ische Professoren der klassischen Geschichte versuchen uns einzureden, da\u00df die heutige griechische Bev\u00f6lkerung nichts mehr mit den alten Griechen zu tun habe, nicht einmal die Sprache sei mehr die gleiche. Wenn man das heute einem Griechen zu erkl\u00e4ren versucht, wird er Sie am liebsten umbringen wollen. Denn die Griechische Klassik gibt ihnen heute St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Die Frage des Widerstandes ist tief verwurzelt. 1942 war ein 16j\u00e4hriger Junge im von den Nazis besetzten Athen auf die Akropolis geklettert und hatte die Naziflagge heruntergeholt. Mit dieser Tat begann der europ\u00e4ische Widerstand. Dieser Junge ist jetzt 90 Jahre alt und sitzt f\u00fcr die SYRIZA im Europaparlament.<\/p>\n<p>Das ist die Natur des Widerstandes. Alle machen mit. Es ist ein Widerstand von Menschen aller Altersgruppen. Vor allem Leute im Ruhestand, die einmal f\u00fcr die Regierung oder in der Politik t\u00e4tig waren, aber sich vor der Krise nicht engagiert hatten, k\u00e4mpfen jetzt den Kampf ihres Lebens. Ich habe mit diesen Leuten gesprochen. Viele von ihnen sind 70 Jahre und \u00e4lter, wie der ehemalige Botschafter Chrysanthopoulos, ein pensionierter Diplomat. Er mu\u00dfte sein Auto verkaufen, aus seiner Wohnung ausziehen und wieder in sein Haus auf dem Land zur\u00fcckkehren; doch er k\u00e4mpft. Und es gibt viele mehr. Also der Widerstand ist da.<\/p>\n<p>Noch ein weiterer Widerstandsk\u00e4mpfer, Mikis Theodorakis, ist sehr wichtig, denn er verk\u00f6rpert eine Tradition, die die Leute heute in ihrem Kampf motiviert. Mikis Theodorakis, falls Sie den Namen nicht kennen, ist der ber\u00fchmteste moderne Komponist Griechenlands. Er wird demn\u00e4chst seinen 90. Geburtstag feiern. Er ist sehr krank, denn die Wunden, die ihm durch Folter wegen seines Widerstandes w\u00e4hrend des Krieges, w\u00e4hrend des B\u00fcrgerkrieges in den 40er Jahren und w\u00e4hrend der Milit\u00e4r-Junta in den 60er und 70er Jahren zugef\u00fcgt wurden, haben seine Gesundheit ruiniert, und er kann nicht mehr so aktiv sein.<\/p>\n<p>Aber dieser Mann ist eine lebende Legende, ein Symbol des Kampfes. Er schuf in den 50ern und 60ern eine neue Musik. Dazu verwendete er die sehr bewegenden Gedichte moderner griechischer Dichter, viele von ihnen Nobelpreis-Tr\u00e4ger, die die B\u00fcrgerkriege und die Nazibesatzung erlebt hatten, und vertonte sie. Mit Hilfe dieser Musik begann er in den 50er und 60er Jahren die Bev\u00f6lkerung politisch zu mobilisieren. Und viele junge Leute, die Teil dieser Bewegung waren, sind jetzt in der Regierung. Also der Widerstand ist da.<\/p>\n<p>Bei meiner Ankunft nahm ich ein Taxi. Ich spreche immer mit den Taxifahrern, da ich selbst einmal einer war und mich mit ihnen solidarisch f\u00fchle, und sie kennen die lokale Situation. Ich fragte ihn: \u201eWas denken Sie \u00fcber die neue Regierung?\u201c Er sagte: \u201eDie Regierung bem\u00fcht sich.\u201c Und weiter: \u201eWissen Sie, wir f\u00fchlen uns nicht als ein Teil Europas; wir f\u00fchlen, da\u00df uns Europa geh\u00f6rt. Wir Griechen haben Europa geschaffen.\u201c Das ist die Einstellung, die sie haben.<\/p>\n<p>Einer meiner Freunde in Griechenland ist Ingenieur. Dort werden jetzt alle massiv besteuert. Die Ungeborenen werden besteuert, die Arbeitslosen werden besteuert, und wenn Sie Kinder haben, zahlen Sie h\u00f6here Steuern.<\/p>\n<p>Er sagte zu mir: \u201eWir Ingenieure zahlen Steuern\u201c &#8211; trotz der Tatsache, da\u00df viele nicht arbeiten, aber sie gelten als unabh\u00e4ngige Berater. Viele von ihnen haben Steuerschulden. Er sagte zu mir: \u201eWir treffen uns im Ingenieur-Verband, doch wir sitzen da nicht herum und beschweren uns; wir diskutieren die jetzige Krise vom Standpunkt von Sokrates und Platon, um deren Konzepte anzuwenden und die Krise durchzuk\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<h3>Was getan werden kann<\/h3>\n<p>Lassen Sie mich folgendes hier hinzuf\u00fcgen. Bevor ich nach Griechenland fuhr, fragte ich mich nat\u00fcrlich: \u201eWas soll ich den Leuten sagen?\u201c Soll ich ihnen sagen: \u201eSchaut, es ist die Finanzoligarchie\u201c? Ich denke, Sie wissen das schon. Soll ich ihnen sagen: \u201eIhr m\u00fc\u00dft das Glass-Steagall-Trennbankensystem einf\u00fchren!\u201c? Glass-Steagall ist schon Teil ihres Programms; die meisten Leute w\u00fcrden die Banker am liebsten aufh\u00e4ngen. Soll ich ihnen sagen: \u201eArbeitet mit den BRICS zusammen\u201c? Sie haben sich bereits den BRICS angeschlossen. In gewisser Hinsicht sind sie mehr f\u00fcr die BRCIS, als die BRCIS f\u00fcr sie sind. Sie wissen all das, sie handeln bereits danach.<\/p>\n<p>Ich werde ihnen nicht sagen: \u201eVerla\u00dft doch einfach die Eurozone!\u201c Warum sollte Griechenland, das schw\u00e4chste aller L\u00e4nder, die schwierigste Aufgabe von allen \u00fcbernehmen? Griechenland ist nicht Deutschland oder Frankreich. Es hat nicht die Ressourcen, diese Verantwortung jetzt zu \u00fcbernehmen. Man k\u00f6nnte auch raten: \u201eIhr solltet eine Nationalbank gr\u00fcnden\u201c und so weiter &#8211; aber sie brauchen Importe. Wer soll die Medikamente bezahlen, die sie importieren m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Als politischer Aktivist und Repr\u00e4sentant einer politischen Bewegung in Europa und den USA sagte ich ihnen, was <i>wir<\/i> in dieser Lage tun, wie <i>wir <\/i>diesen Krieg f\u00fchren. Denn es ist ein Krieg. Die Griechen stehen derzeit, wie man im Milit\u00e4r sagt, an vorderster Front; sie haben eine Mission, sie bekamen diese Mission von einem Befehlshaber, der \u00fcber uns allen steht, und sie f\u00fchren diese aus. Sie kennen ihre Verantwortung und \u00fcbernehmen ihre Verantwortung.<\/p>\n<p>Wie unter solchen Umst\u00e4nden am angebrachtesten, \u00fcbermittelte ich ihnen die Ideen und Analysen von Lyndon LaRouche, dem Gr\u00fcnder dieser Organisation, der ein au\u00dferordentliches Verst\u00e4ndnis der jetzigen Situation hat, vor allem was die USA angeht.<\/p>\n<p>In den USA, sagt LaRouche explizit, m\u00fcssen wir das Glass-Steagall-Gesetz durchsetzen &#8211; wir waren diejenigen, die diese Bewegung in Gang gebracht haben -, und wir m\u00fcssen uns den BRICS anschlie\u00dfen, auch daf\u00fcr haben wir mobilisiert. Jetzt gibt es einen wichtigen Durchbruch mit dem ehemaligen Gouverneur von Maryland, Martin O&#8217;Malley, der seine Pr\u00e4sidentschaftskandidatur erkl\u00e4rt hat. Nach LaRouches Auffassung sei O&#8217;Malley im Moment der einzig kompetente Kandidat, weil er Glass-Steagall und die Wall Street zum Hauptthema seiner Kampagne macht.<\/p>\n<p>Ich erz\u00e4hlte ihnen, da\u00df wir nicht Wahlkampf f\u00fcr O&#8217;Malley f\u00fchren, sondern daf\u00fcr sorgen, da\u00df das erforderliche Umfeld einer neuen Pr\u00e4sidentschaft entsteht, um die Probleme zu l\u00f6sen, mit denen wir heute konfrontiert sind; das sei die beste Methode, um jemanden mit Qualifikationen wie O&#8217;Malley ins Wei\u00dfe Haus zu bekommen.<\/p>\n<p>Ich sagte ihnen, da\u00df Griechenland handeln m\u00fcsse, um diese Entwicklung zu beeinflussen und die Ver\u00e4nderung zu schaffen. Denn wenn in den USA die Wende geschafft werden kann, dann haben wir die Macht, die Politik in Europa zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Diejenigen, die der griechischen Regierung am n\u00e4chsten stehen, haben das sofort verstanden. In ihrem Denken gibt es daran keinen Zweifel. Sie sagten: \u201eSie haben v\u00f6llig Recht, so m\u00fcssen wir handeln.\u201c<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen Sie hier im Publikum zu diesem Kampf beigetragen, um die b\u00f6sartige Oligarchie zu zerst\u00f6ren, die f\u00fcr die Situation in Griechenland verantwortlich ist? Denn die Krise wird sich in ganz Europa ausbreiten, wenn wir die Oligarchie nicht stoppen. So m\u00fcssen wir denken und handeln.<\/p>\n<p>In Griechenland gibt es einen ber\u00fchmten, von allen geliebten Schriftsteller namens Nikos Kazantzakis, der in der ersten H\u00e4lfte des letzten Jahrhunderts gewirkt hat. Auf seinem Grabstein steht: \u201eIch f\u00fcrchte nichts, ich hoffe auf nichts, und deswegen bin ich frei.\u201c Der Punkt ist: Ich handle, weil ich handeln mu\u00df. Ich f\u00fcrchte nichts, weil ich handeln mu\u00df. Ich handle nicht notwendigerweise aus der Hoffnung heraus, da\u00df eine Ver\u00e4nderung kommen wird, sondern ich handle aus meiner Menschlichkeit heraus.<\/p>\n<p>Das ist die Einstellung, die viele Griechen jetzt haben. Und das ist die Einstellung, die wir brauchen, wenn wir diesen Raum verlassen. Handeln wir, wie ich es sagte, um die Finanzoligarchie zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Unsere Waffe gegen die Oligarchie ist das Glass-Steagall-Trennbankensystem. Unsere Verb\u00fcndeten sind die BRICS, und unsere Kraft sind die Ideen, die wir entwickeln k\u00f6nnen, um die Menschheit zu retten &#8211; nicht nur im Augenblick, sondern auch in 50, 100 oder 200 Jahren.<\/p>\n<p>Das ist es, worum es in Griechenland wirklich geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dean Andromidas Executive Intelligence Review, Wiesbaden. Ich war gerade eine Woche lang in Griechenland, wo ich als eine Art Ansprechpartner des Schiller-Instituts fungiere. 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