{"id":22771,"date":"2014-10-22T06:20:02","date_gmt":"2014-10-22T04:20:02","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?post_type=portfolio_cpt&#038;p=22771"},"modified":"2014-11-28T10:18:42","modified_gmt":"2014-11-28T09:18:42","slug":"alena-petrova-das-kultur-und-business-forum-russische-tage-in-europa","status":"publish","type":"portfolio_cpt","link":"https:\/\/2.schillermeet.de\/de\/portfolio\/alena-petrova-das-kultur-und-business-forum-russische-tage-in-europa\/","title":{"rendered":"Alena Petrova: Das Kultur- und Business-Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c"},"content":{"rendered":"<h2>Alena Petrova<\/h2>\n<p><em>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von \u201eArt Assemblee Agency\u201c, Russische Kulturtage, Baden-Baden<\/em><\/p>\n<hr class=\"shortcode-hr\">\n<p><em>Frau Petrova begl\u00fcckw\u00fcnschte in ihrer Rede das Schiller-Institut zum 30. Jubil\u00e4um und stellte anschlie\u00dfend die Arbeit des Kultur- und Business-Forum zur St\u00e4rkung der Beziehungen mit Ru\u00dfland vor.<\/em><\/p>\n<p>Das Kultur- und Business-Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c 25.\u201330. April 2014<\/p>\n<p>Seit drei Jahren findet j\u00e4hrlich das Festival \u201eRussische Kulturtage\u201c in Deutschland statt. In dieser Zeit wurden kulturelle Veranstaltungen in mehr als 20 deutschen St\u00e4dten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2014 fand nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Luxemburg und der Schweiz das III. internationale Festival \u201eRussische Kulturtage\u201c, organisiert von der Firma \u201eArt Assemblee Agency\u201c, statt.<\/p>\n<p>Das diesj\u00e4hrige Festival, das hochrangige Vertreter verschiedener Genres pr\u00e4sentierte, erweiterte seine Grenzen und das Format. Es zog die Aufmerksamkeit von Unternehmensvertretern, politischen Kreisen sowie einflu\u00dfreichen \u00f6ffentlichen Vereinen auf sich und wurde zum Start des j\u00e4hrlichen Projektes: Kultur- und Business-Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c, das die urspr\u00fcnglich ausschlie\u00dflich kulturelle Zusammenstellung aufbrach.<\/p>\n<p>Beim diesj\u00e4hrigen Kultur- und Business-Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c trafen sich Vertreter der Business-Elite Ru\u00dflands und der europ\u00e4ischen L\u00e4nder, Kunst- und Kulturschaffende, Wissenschaftler und f\u00fchrende Mitarbeiter des diplomatischen Korps. Unter den G\u00e4sten des Festivals befanden sich bekannte russische und ausl\u00e4ndische Politiker, Geistliche, Mitglieder des Europ\u00e4ischen Parlaments, des Europarats, des Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte, russische Landsleute im Ausland und Einwohner Deutschlands, die Interesse an der russischen Kunst und Kultur haben. Das Ziel war die St\u00e4rkung der Gesch\u00e4ftsbeziehungen zwischen den L\u00e4ndern und die internationale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Businessprogramms des Forums wurde eine Konferenz zum Thema \u201eLangfristige Investitionspolitik und Gew\u00e4hrleistung ihrer wirtschaftlichen Nachhaltigkeit in Zeiten der Wirtschaftsglobalisierung\u201c durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Programm des III. Internationalen Festivals \u201eRussische Kulturtage\u201c verlief mit gro\u00dfem Erfolg. Die Er\u00f6ffnungsfeier des Kultur- und Businessforums \u201eRussische Tage in Europa\u201c fand am 25. April im Kurhaus Baden-Baden statt.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste des exklusiven Ereignisses erwartete ein unverge\u00dfliches Galakonzert des weltweit bekannten Ballettheaters von Boris Eifman.<\/p>\n<p>Vom 25. bis 28. April fand die Konzertreise des russischen Kammerorchesters \u201eMoskauer Virtuosen\u201c unter der Leitung von Vladimir Spivakov statt. Das Orchester trat in den besten S\u00e4len der St\u00e4dte Luxemburg, Stra\u00dfburg, Bern und Baden-Baden auf. Das Konzert in Bern wurde, wie eine Reihe weiterer Veranstaltungen russischer K\u00fcnstler, in das feierliche Programm zu Ehren des 200j\u00e4hrigen Fortbestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Ru\u00dfland und der Schweiz, aufgenommen.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal nach 12 Jahren kam das Theater \u201eSovremennik\u201c wieder auf Gastspielreise nach Deutschland. Das Theater, das nicht nur in Ru\u00dfland sondern auch im Ausland verehrt wird, wurde als erstes ausl\u00e4ndisches Theater im Bereich des dramaturgischen Theaters mit dem <i>Drama Desk Award <\/i>ausgezeichnet<i>. <\/i>Das legend\u00e4re Theater pr\u00e4sentierte zwei seiner St\u00fccke, die mittlerweile zum Kult geworden sind und die nichts an Aktualit\u00e4t verloren haben: das St\u00fcck \u201eF\u00fcnf Abende\u201c nach dem Werk von Alexander Wolodin und den \u201eKirschgarten\u201c basierend auf dem Werk von Anton Tschechow. Die Auff\u00fchrungen verliefen mit deutschen \u00dcbertiteln in Baden-Baden, Offenbach und M\u00fclheim an der Ruhr.<\/p>\n<p>Zu den interessantesten Ereignissen geh\u00f6rte ebenso die Ankunft des \u201eBotschafters der Jazzmusik\u201c aus Ru\u00dfland &#8211; Igor Butman &#8211; an der Spitze des Moskauer Staatlichen Jazzorchesters. Vom 23. bis 29. April pr\u00e4sentierten die Musiker dem internationalen Publikum die gr\u00f6\u00dften Meisterwerke des Jazz sowie Eigenkompositionen.<\/p>\n<p>Am 27. April fand im Rathaus der Stadt Badenweiler eines der bedeutendsten Ereignisse des Kultur- und Business-Forums \u201eRussische Tage in Europa\u201c statt: die feierliche Einweihung des Anton Tschechow Denkmals, das als ein Geschenk Ru\u00dflands an die Stadt, die mit dem Namen des ber\u00fchmten Schriftstellers verbunden ist, \u00fcbergeben wurde. Ein Tag vor dem historischen Moment wurde das Denkmal im Europarat ausgestellt.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Kulturprogramms des Forums \u201eRussische Tage in Europa\u201c wurden in Baden-Baden erfolgreich verschiedene Ausstellungen durchgef\u00fchrt. Jeden Abend fanden K\u00fcnstlertreffen mit ber\u00fchmten russischen Kunstschaffenden statt. Zus\u00e4tzlich zu einer Retrospektive der Filme aus dem goldenen Archiv des nationalen Kinos, wurde auf dem Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c das zeitgen\u00f6ssische russische Kino mittels Filmvorf\u00fchrungen repr\u00e4sentiert. In deutschen Universit\u00e4ten wurden Treffen mit russischen Museumsdirektoren und Meisterklassen f\u00fcr Ballett und Operngesang mit K\u00fcnstlern aus Ru\u00dfland veranstaltet.<\/p>\n<p>Unter den Teilnehmern des Festivals \u201eRussische Kulturtage\u201c der letzten Jahre befinden sich Solisten der Mariinsky- und des Bolschoi-Theaters, die Ballettstars Ulyana Lopatkina und Andrej Ermakov, der Operns\u00e4nger Dmitri Hvorostovsky, der brillante Gidon Kremer und das Kammerorchester \u201eKremerata Baltica\u201c, das Tschechow-Kunsttheater Moskau (MchAT), das Galina Wischnewskaja Zentrum f\u00fcr Operngesang, das weltweit einzigartige Russische Hornorchester, ber\u00fchmte Schauspieler aus Kino und Theater, Komponisten, Vertreter russischer Museen, K\u00fcnstler, Fotografen, Schriftsteller und Poeten. Ebenso nahmen auch ber\u00fchmte deutsche Schauspieler aus Deutschland, die in russischen Filmen mitgewirkt hatten, teil.<\/p>\n<p>Das bunte und vielseitige Festivalprogramm zog ein au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfes Publikum aus allen Teilen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz an. Der Anteil des deutschsprachigen Publikums ist im Vergleich zu den vergangenen Festivals deutlich angestiegen. Verschiedene Veranstaltungen und Konzerte des Festivals wurden von mehr als 20.000 Menschen besucht. Von dem Projekt wurde vielfach in der russischen, der deutschen und der franz\u00f6sischen Presse berichtet.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Businessprogramms des Forums, das vom 25. bis zum 27. April in Baden-Baden (Deutschland) und Stra\u00dfburg (Frankreich) stattfand, wurde eine internationale Konferenz zum Thema \u201eLangfristige Investitionspolitik und Gew\u00e4hrleistung ihrer wirtschaftlichen Nachhaltigkeit in Zeiten der Wirtschaftsglobalisierung\u201c durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Moderatoren der Konferenz waren Pers\u00f6nlichkeiten aus Wirtschaft und Politik aus Ru\u00dfland und Deutschland. Die Teilnehmer der sechs Konferenzsitzungen &#8211; russische Experten, Wissenschaftler, Gesch\u00e4ftsleute, Vertreter der Gesch\u00e4ftskreise von Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Luxemburg &#8211; haben eine Reihe wichtiger Probleme der heutigen sozio\u00f6konomischen und kulturellen Entwicklung im Kontext der Globalisierung diskutiert. Die meisten Redner betonten die Dringlichkeit der Zusammenf\u00fchrung von zwei Bereichen &#8211; Wirtschaft und Kultur &#8211; um neue, qualitativ bessere Ergebnisse in der Entwicklung Ru\u00dflands zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Redner lenkten die Aufmerksamkeit der Konferenzteilnehmer ebenso auf die dringende Notwendigkeit der Unterst\u00fctzung kleiner und mittlerer Unternehmen in Ru\u00dfland &#8211; das, was in Europa eine solide Basis f\u00fcr die Wirtschaft darstellt und ideale Voraussetzungen zur Bildung einer Mittelschicht als gesundes Fundament einer stabilen Gesellschaft schafft. Au\u00dferdem wurde die wichtige Rolle der Sonderwirtschaftszonen f\u00fcr die Weiterentwicklung von innovativen Projekten deutlich.<\/p>\n<p>Solch erfolgreiche Regionen Ru\u00dflands wie die Region Altai, die Republik Tatarstan, die Oblast Moskau und weitere, pr\u00e4sentierten europ\u00e4ischen Gesch\u00e4ftsleuten die M\u00f6glichkeit der Zusammenarbeit und die Investitionsattraktivit\u00e4t der verschiedenen Objekte in den unterschiedlichen Regionen Ru\u00dflands und stie\u00dfen damit auf gro\u00dfes Interesse.<\/p>\n<p>Das logische Ende des Wirtschaftsteils des I. Internationalen Kultur- und Business-Forums \u201eRussische Tage in Europa\u201c war das Treffen, das den symbolischen Namen \u201eInvestition in die Zukunft\u201c erhielt. Die Vortr\u00e4ge waren den Problemen des zeitgen\u00f6ssischen Kunstmanagements im Kontext der Globalisierung gewidmet. Die Vortragenden betonten nicht nur die soziale Verantwortung der Unternehmen, sondern auch die au\u00dferordentliche Wichtigkeit der Erhaltung und Weiterentwicklung der ber\u00fchmten russischen Tradition der Philanthropie und geistigen Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Damit jedoch die russischen Business-Projekte im Bereich der Kultur erfolgreich funktionieren, mu\u00df eine zuverl\u00e4ssige rechtliche Unterst\u00fctzung gew\u00e4hrleistet werden. Dieses Thema wird bei dem Kultur- und Business-Forum im Jahr 2015 ebenfalls behandelt werden.<\/p>\n<p>Das Kultur- und Business-Forum entstand auf der Basis des gro\u00dfen Kunstfestivals \u201eRussische Kulturtage\u201c und kr\u00e4ftigte seine Rolle als kulturelles Ereignis, das das Verh\u00e4ltnis zwischen Ru\u00dfland und Europa bereichert. Das Projekt rief eine gro\u00dfe Resonanz hervor und wurde nicht nur zur internationalen B\u00fchne f\u00fcr die russischen Meisterk\u00fcnste sondern auch zu einer w\u00fcrdigen Plattform f\u00fcr die Diskussion aktueller Fragen in den russisch-europ\u00e4ischen Beziehungen, wodurch ein wesentlicher Beitrag zum besseren Verst\u00e4ndnis zwischen Europa und Ru\u00dfland geleistet werden konnte. In diesem Jahr versammelte sich die Business-Elite Ru\u00dflands und europ\u00e4ischer L\u00e4nder, bekannte Kulturschaffende, Wissenschaftler, und Vertreter des diplomatischen Korps. Somit wurde das Ziel des Projekts unterstrichen: die Entwicklung der Beziehungen zwischen den L\u00e4ndern und die internationale Zusammenarbeit in allen Bereichen.<\/p>\n<p>2015 wird das Kultur- und Business-Forum vom 25. bis zum 28. April in Baden-Baden und anderen deutschen St\u00e4dten und ebenso in Frankreich und der Schweiz stattfinden.<\/p>\n<p>Der kulturelle Teil wird dem 70. Jubil\u00e4um des gro\u00dfartigen Vladimir Spivakov gewidmet werden. Auf den Konzerten werden G\u00e4ste des Maestros zu sehen sein sowie &#8211; so wie jedes Jahr auch &#8211; renommierte deutsche und russische K\u00fcnstler und Kunstschaffende.<\/p>\n<p>Unter den G\u00e4sten und Teilnehmern des Forums werden sich Vertreter des russischen Parlaments, des Bau-, Versicherungs- und des medizinischen Gewerbes, des Finanzsektors, wohlt\u00e4tiger Stiftungen und viele weitere, befinden. Es wird auch eine Jugenddelegation erwartet &#8211; junge Unternehmer, Politiker und Studenten der Fachuniversit\u00e4ten. Auf europ\u00e4ischer Seite werden Gesch\u00e4ftsleute, Vertreter der gro\u00dfer Betriebe und Banken und weiterer Businessbereiche vertreten sein.<\/p>\n<p>Das Thema des Forums wird die Entwicklung der Finanzm\u00e4rkte, die Unternehmensbeziehungen und die wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Europa und den L\u00e4ndern Osteuropas sein. Des Weiteren wird auch \u00fcber die Investitionsattraktivit\u00e4t der verschiedenen Regionen der Russischen F\u00f6deration diskutiert werden.<\/p>\n<p>Ich lade alle Interessierten ein, an dem Kultur- und Businessforum \u201eRussische Tage in Europa\u201c teilzunehmen und freue mich \u00fcber eine Zusammenarbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alena Petrova Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von \u201eArt Assemblee Agency\u201c, Russische Kulturtage, Baden-Baden Frau Petrova begl\u00fcckw\u00fcnschte in ihrer Rede das Schiller-Institut zum 30. Jubil\u00e4um und stellte anschlie\u00dfend die Arbeit des Kultur- und Business-Forum zur St\u00e4rkung der Beziehungen mit Ru\u00dfland vor. Das Kultur- und Business-Forum \u201eRussische Tage in Europa\u201c 25.\u201330. 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